So jedenfalls nicht. Eine Heimaturlaubsgeschichte.

Um die immensen Kosten eines (Fast-)Direktflugs von Aberdeen nach Norddeutschland zu vermeiden, musste nur das Gewissen kurz lahmgelegt und ryanair.de angewählt werden. Selbiges Vorgehen erlaubte mir dann für nur ~2o Pfund anzureisen. Auf die 12 Stunden Reisedauer gerechnet, sind das nur 60 Pence die Stunde. So führte der Weg mit dem (Mega-)Bus von Aberdeen nach Glasgow und von Glasgow zum Ryanair-Abflugzelt in Prestwick. Dort wurde dann eine Heer von Gewerkschafts- und Mindestlohngegner in ein Flugzeug gepfercht, um zum Ryanair-Ankunfzelt in Stansted zu fliegen. Nach einer leisen Stunde (Knie vor den Ohren) durfte dann zur Auflockerung vom Ankunfts- in das lokale Abflugzelt gerannt werden, um den Anschlußflug zu bekommen. Klappte erstaunlicherweise auch. Pünktlich sind sie ja, die mit der Harfe.
Die Rückreise sollte mit SAS über die Bühne gehen, und man umwarb mich dank Onlinebuchung sogar mit kostenloser Lounge-Benutzung und Business Class upgrade. Der Unterschied zur Anreise war wie Tag und Nacht. “Mike” machte mir in Kopenhagen ein Premium-Sandwich aus Krebsehaler, 
und in Stavanger (Norwegen) bekam ich sogar ein Baguette mit Aer und Rejer. Rejer schmeckte besser als es klingt.

Vergleich
Bei SAS gab es für 50 Passagiere fünf Stewardessen, bei Ryanair für 250 nur 2. Dafür fehlten bei SAS aber die kurzweiligen Informationen über Gewinnspiele, an denen man über den Wolken teilnehmen kann. Ryanair bietet diesen Service in einer Lautstärke an, dass selbst bei explodierenden Triebwerken noch 5-Euro Einkaufsgutscheine für Douglas gewonnen werden könnten. Auch negativ stach bei SAS ins Auge, dass man wärend der gesamten Flugzeit seine Beine spüren musste, da sie nicht eingeklemmt und gequetscht wurden. Es wurde einfach viel zu viel Fußraum geboten, seinen Vorderman konnte man kaum erspähen. Das ist bei Ryanair doch viel angenehmer, wo Reihe 1-10 zusammen die Zeitung des Piloten lesen kann.
Vortsetzung volgt. Fielleicht.